Brother DCP-330C



In allen Disziplinen langsam

Ungeduldige sollten vom Brother DCP-330C Abstand nehmen, denn es gehört zu den langsamsten Geräten im Testfeld. Es leistet sich zwar in dieser Disziplin keine groben Schnitzer, geht aber generell in allen Testkategorien recht träge zu Werke. In Sachen Qualität gibt es dagegen an dem Gerät fast nichts auszusetzen: Texte und Bilder wirken dank des hoch aufgelösten Druckwerks mit vier einzelnen Patronen sehr fein und werden lediglich durch ein kaum sichtbares Raster in Mitleidenschaft gezogen. Der Scanner kann diesen guten Eindruck jedoch nicht fortführen, denn er liefert mäßige Ergebnisse und macht aufgrund schlechter Treiber öfter Zicken. Die Druckkosten des Brother sind hingegen sehr moderat und überzeugen besonders durch den niedrigen Seitenpreis von 3,3 Cent beim Textdruck. Auch die Ausstattung gibt keinen Anlass zur Klage: Zur Bildkontrolle steht ein 2-Zoll-Farbdisplay zur Verfügung, und dank der Pictbridge-Schnittstelle sowie dem Kartenleser lassen sich Fotos ohne Computer ausdrucken.

FAZIT: Der Brother liefert insgesamt nur durchschnittliche Leistungen. Hier gibt es viele bessere Alternativen für weniger Geld.





Brother DCP-330C