TFT 19 Zoll Bildschirme
Der Schein trügt
Unnötig hoch waren die Werte der abgestrahlten elektromagnetischen Felder bei LG (19 Zoll), Samsung und V7. Für den Nutzer sind zwar keine gesundheitlichen Folgen bekannt, aber es deutet doch auf lieblose Konstruktion hin. Dass es auch anders geht, zeigen die geprüften Modelle der Konkurrenz. Auch bei den Tasten und Schaltern gab es Schwächen. Diese sollten gut erreichbar und gut verarbeitet sein. Beim Fujiutsu Siemens (22 Zoll) ließ die Verarbeitung aber zu wünschen übrig, die Tasten waren locker, eine fiel sogar ab. Des Weiteren sollten Sie beim Kauf darauf achten, dass die Monitore sicher stehen und nicht wackeln. Wünschenswert ist außerdem eine Höhenverstellung – in unserem Test konnte das nur der HP.
Nicht zu viel erwarten
Insgesamt entsteht der Eindruck, als ob dem Design der geprüften Monitore mehr Aufmerksamkeit als der verbauten Technik gewidmet wurde. Schnitten die meisten Geräte bei den Umwelteigenschaften mit „sehr gut“ und „gut“ ab, gab es jedoch drei, die diese Noten nicht erreichten. Gute Bildqualität und Abschirmung sowie haltbare, nicht wackelnde Tasten sollten auch für die recht günstigen Preise ab 200 Euro möglich sein. Wer sich für keinen der aktuell geprüften Monitore entscheiden mag, kann es auch mit einem älteren Modell versuchen. Der Testsieger aus unserem letzten Test war zu Redaktionsschluss noch über das Internet zu haben. Der Fujitsu Siemens Scaleoview H19-1 kostet etwa 260 Euro, hat eine Diagonale von 48 Zentimetern (19 Zoll) und eine bessere Note in der Bildqualität als alle aktuell geprüften Modelle.
UNSER RAT:
Die Ergebnisse der geprüften Monitore liegen insgesamt recht nah beieinander. Gerade noch „gut“ ist der Asus VW222U (294 Euro, 56 Zentimeter Diagonale). Er hat allerdings nur einen „ausreichenden“ Betrachtungswinkel. Bei den Monitoren mit 48-Zentimeter-Bildschirmdiagonale liegt der Fujitsu Siemens D19-1 (257 Euro) vorn.
TIPPS:
Lassen Sie sich im Geschäft ein komplett schwarzes und ein komplett weißes Standbild anzeigen. Wie schwarz ist das Schwarz, wie weiß das Weiß? Ist das Bild etwa schwarzgrau durchleuchtet? Sehen Sie sich das Bild genau an, ohne den Kopf zu bewegen: Ist die Farb- und Helligkeitsverteilung des Monitors gleichmäßig?
PIXELFEHLER:
Hier sollten Sie auf Nummer sicher gehen, denn schon ein einziger Pixelfehler auf dem Monitor wirkt störend. Lassen Sie sich im Geschäft den Monitor ihrer Wahl auspacken und anschließen. Jetzt überprü fen Sie: Stören dauerleuchtende oder dunkle (tote) Farbpunkte das Bild?
BILDSCHIRMSCHONER:
Der Schoner erleichtert das schnelle Aufwachen des Monitors. Bei Röhrenmonitoren senkt er leicht den Energiebedarf und mindert die Gefahr des „Einbrennens“. Bei TFT ist das nicht nötig, der Schoner sollte abgeschaltet werden. Maßnahme: In den „Energieoptionen“ den Bildschirmschoner deaktivieren und das Zeitlimit zum automatischen Ausschalten des Monitors heruntersetzen.
CLEAR TYPE:
Das ist eine Funktion zur Kantenglättung von Text am Bildschirm. Dies soll die Lesbarkeit von Schrift, besonders bei TFT-Displays, verbessern. Probieren Sie es aus: Unter Windows XP in „Systemsteuerung“auf „Anzeige“ klicken. Unter dem Reiter „Darstellung“ lässt sich unter „Effekt“ die Funktion Clear Type aktivieren.